Sofortnachrichten Bremer Modelabel Ooley: Designer-Socken aus dem Viertel Neueste Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Designer-Socken aus dem Bremer Viertel: Das Modelabel Ooley versucht, mit seiner ersten Kollektion in der Modewelt Fuß zu fassen. Doch der Start ist alles andere als einfach.

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Deutsch-Nachrichten.Com - Designer-Socken aus dem Bremer Viertel: Das Modelabel Ooley versucht, mit seiner ersten Kollektion in der Modewelt Fuß zu fassen. Doch der Start ist alles andere als einfach.

Sofortnachrichten  Bremer Modelabel Ooley: Designer-Socken aus dem Viertel Neueste Nachrichten
21 Februar 2021 - 17:00

Aktuelle Nachrichten ! (Christina Kuhaupt) Wer dachte, Sockenproduktion sei eine vergleichsweise simple Angelegenheit, den belehren Anna Elise Wiedemann und Roman Hurka binnen kürzester Zeit eines Besseren. Wiedemann und Hurka sind Textildesignerin und Betriebswirt, Gründerpaar des Bremer Fashion-Labels Ooley und Experten in Sachen Legwear – sprich Beinmode. Sie führen ein in die Welt der Garne (auch aus recyceltem PET), der besonderen Stricktechniken (Jacquard plus Plattierung für die Haptik) und in Fragen des Stils: Athleisure, Athluxury oder doch einfach nur casual? Wiedemann und Hurka haben Ende 2020 ihre erste Kollektion auf den Markt gebracht. Socken, drei Modelle an der Zahl, zum Oberthema Wasser. Es gibt die „Nordsee“, „Pure“ und das Modell „Weser“. Letzteres ist eine Kollaboration mit dem Bremer Turnschuhgeschäft Glückstreter. Die Kollektion soll nur ein Auftakt sein. An der nächsten wird bereits gearbeitet, sie ist für Mitte Mai geplant. Doch bis dahin war und ist es noch ein weiter Weg. Mehr zum ThemaUmsatzverlust in MilliardenhöheBremer Modehändler rechnet mit Preisrabatten nach dem LockdownSchon jetzt befürchtet der Modehandel einen Umsatzverlust in Milliardenhöhe. Da die Geschäfte die Winterware nicht loswerden, rechnet ein Bremer Händler nach Ende des ... mehr » $(document).ready(function() { nfyStroeerSlot("topmobile2", false); }); Die Geschichte von Ooley beginnt im Oktober 2020 im Bremer Steintorviertel. Im besagten Turnschuhgeschäft möchte Wiedemann eine Fotoausstellung realisieren, in der die Designschritte bei der Produktentwicklung gezeigt werden. Trendsuche, Farbkonzept, Design: Schritt für Schritt zum Endprodukt. Damit kennt sie sich aus, seit mehreren Jahren ist sie in dem Bereich tätig, hat designt, fotografiert, digitale Collagen gefertigt. Und die Kombination passt: Sneaker und Socken, das eine ergänzt das andere. Die Idee, dass am Ende nicht nur eine Ausstellung, sondern auch eine fertige Produktlinie stehen könnte, ließ sie nicht mehr los. „Und dann haben wir gedacht, okay, wenn wir sie entwickeln, können wir sie auch verkaufen“, sagt sie in der Rückschau. Es ist der Startschuss für Ooley. Ganz so einfach, das lernen die beiden schnell, ist es dann doch nicht, mir nichts, dir nichts ein Modelabel ins Leben zu rufen. Schon gar nicht, wenn die eigenen Ansprüche erfüllt sein müssen: bloß kein Nullachtfünfzehn-Angebot, und bitte auch kein Zehnerpack. Doch wer arbeitet überhaupt mit Anfängern, die zudem an ihren Ideen festhalten und lediglich Kleinmengen abnehmen, zumindest derzeit noch? Wiedemann und Hurka hören sich um, suchen im Internet, bekommen Tipps. Sie brauchen Lieferanten für Garne, Etiketten oder auch Versandpäckchen, und am Ende brauchen sie vor allem die Socken selbst. Mehr zum ThemaBilanz zum EinzelhandelCorona beschleunigt Umbruch im HandelSchließungen und Frequenzrückgänge: Der stationäre Einzelhandel steht vor großen Herausforderungen und steckt mitten im Wandel. Um Winterware noch zu verkaufen, könnte ... mehr » Mittlerweile sind sie fündig geworden. Die Verpackung kommt quasi von um die Ecke: von Constien aus der Überseestadt. Die eigentliche Produktion liegt in Norditalien, ein Familienunternehmen. Hier waren sie schon vor Ort, konnten den Fertigungsprozess erleben, Designs besprechen und Prototypen abnehmen.

. Darauf ist der stilisierte Fluss zu sehen, der das Bein hinauffließt. Bremen ist mit einem X verortet. Es gibt die Socke in drei Farben. Weiß ist mittlerweile ausverkauft. Und Wiedemann und Hurka ist das sehr recht. Nicht nur finanziell, sondern auch aus Platzgründen. Denn derzeit ist ihre Wohnung zugleich noch Büro, Lager und Versandzentrum. 600 Paar Socken stapelten sich hier zeitweise. Mit jeder neuen Bestellung, die in ihrem Onlineshop eingeht, wird der Berg ein wenig kleiner. Klar ist, sagen sie, dass sie sich stetig vergrößern müssen, um profitabel wirtschaften zu können. Dafür steht jetzt erst einmal ein Wohnungswechsel an, ein Zimmer mehr, auch für Ooley, soll es werden. Und dann ist da natürlich noch die Hoffnung auf ein Ende des Lockdown, denn der Onlinehandel ist gar nicht der bevorzugte Vertriebskanal für die Gründer. Qualität könne man nur fühlen, sagen sie, und fühlen geht nur offline. Deshalb nutzen sie die Zeit, um sich am Markt zu platzieren. Kontakt wird aufgenommen, zu Concept-Stores und Fair-Fashion-Läden, also zu kleineren Geschäften, mit einer klar definierten Zielgruppe als Kundenstamm. Und zwar zunächst vor allem im Großraum Norddeutschland. Mehr zum ThemaFritten, Kaffee und SahneeisNeue Läden im Bremer ViertelDrei neue Läden im Bremer Viertel bieten Gaumenfreuden an – und nach dem Lockdown auch eigenwilliges Interieur. Wir stellen sie vor. mehr » Das ist eine Herausforderung und ein schmaler Grat. Wie überzeugt man Partner, wenn die Mengen zunächst klein, die Ansprüche hoch, aber die Preise vertretbar bleiben sollen? Zunächst wird improvisiert. Die Etiketten werden nicht bedruckt, sondern beklebt – das erlaubt eine große Abnahmemenge bei hoher Flexibilität. Ein Businessplan und ein bisschen Verhandlungsgeschick gehören aber auch dazu. „Man merkt, wer offen dafür ist, mit kleinen Firmen zu arbeiten, und wer das einfach nicht braucht“, sagt Hurka. „Aber wenn das Konzept gut ist und die Partner auch für sich ein Wachstumspotenzial erkennen, kann man überzeugen“, sagt Wiedemann. Ooley soll keine reine Socken-Marke bleiben. Andere Kleidungsstücke sollen ebenfalls ins Portfolio kommen. Mode, die bewusst gekauft wird. Accessoires, an denen sich der Rest des Outfits orientiert – und nicht andersherum. Die Hauptsache sei, sagen sie, das Produkt überzeuge. Mehr zum ThemaEinzelhandel im ViertelKuchen, Hanf und Second HandGeschäfte kommen und gehen im Viertel – oder ziehen ein paar Häuser weiter. Wieder gibt es Neues zu entdecken. mehr »Kennen Sie schon unseren Chefredaktions-Newsletter?Frühmorgens liefern wir Ihnen eine kompakte Übersicht der wichtigsten Themen des Tages und eine Auswahl der spannendsten Themen aus dem WESER-KURIER – empfohlen von der Chefredaktion. Von Montag bis Freitag direkt in Ihr E-Mail-Postfach. Freuen Sie sich drauf! Hier bestellen – kostenlos und unverbindlich

Source = Deutsch-Nachrichten.Com

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