Sofortnachrichten Corona: Was Sie über die Luca-App wissen müssen Neueste Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Bremen und Niedersachsen setzen auf die Luca-App zur Kontaktnachverfolgung und zahlen dafür viel Geld an die Betreiber. Wir klären die wichtigsten Fragen.

Sofortnachrichten Corona: Was Sie über die Luca-App wissen müssen Neueste Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Bremen und Niedersachsen setzen auf die Luca-App zur Kontaktnachverfolgung und zahlen dafür viel Geld an die Betreiber. Wir klären die wichtigsten Fragen.

Sofortnachrichten  Corona: Was Sie über die Luca-App wissen müssen Neueste Nachrichten
08 April 2021 - 13:00

Aktuelle Nachrichten ! (Axel Heimken /dpa) Zu Beginn der Pandemie galt die Corona-Warn-App als großer Hoffnungsträger zur Durchbrechung von Infektionsketten. Aufgrund diverser Fehlermeldungen kehrte bald Ernüchterung ein. Außerdem verfügt sie aktuell - in Kürze ist ein Update geplant - über keine Check-In-Funktion. Eine Lücke, welche die Luca-App, an der Rapper Smudo als Mitentwickler beteiligt ist, schließen möchte.Auch Bremen und Niedersachsen setzen auf die App zur Kontaktnachverfolgung. Wir klären die wichtigsten Fragen hinsichtlich Datenschutz, Alternativen und Funktionsweise. Wie funktioniert die Luca-App?Nutzer und Nutzerinnen müssen sich einmal mit ihren Kontaktdaten in der App anmelden. Daraufhin wird ein minütlich wechselnder digitaler Schlüssel (QR-Code) generiert, womit zum Beispiel in Restaurants, in Geschäften oder bei Konzerten eingecheckt werden kann. Der Gastgeber muss dafür vorher die Luca-App für seine Einrichtung freigeschaltet haben.  $(document).ready(function() { nfyStroeerSlot("topmobile2", false); }); Kommt es zu einer Infektion, so informiert die App alle Nutzer, die sich zur betreffenden Uhrzeit an dem Ort aufgehalten haben - aber nur, wenn sie die Luca-App installiert haben. Parallel werden die Gesundheitsämter informiert. Welche Städte und Landkreise in der Region setzen auf die Luca-App?Bremen führt die Luca-App ein und zahlt dafür rund 250.000 Euro an die Betreiber. Niedersachsen hat bereits einen Vertrag geschlossen und etwa drei Millionen Euro für die einjährige Nutzung gezahlt. Somit steht es allen niedersächsischen Kommunen frei, die App einzusetzen. Einige Landkreise wie etwa Osterholz tun das bereits. Auch in Oldenburg und Achim, wo es Mitte April im Rahmen des Modellprojekts einige Lockerungen geben soll, soll die App zur Kontaktnachverfolgung genutzt werden. In Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Baden-Württemberg wird die App bereits eingesetzt. Hamburg, Schleswig-Holstein, Hessen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und das Saarland planen zumindest den Einsatz.Wie sieht es mit dem Datenschutz aus?Jüngst gab es von Datenschützern vermehrt Kritik an der App. Der Anbieter der App, die culture4life GmbH in Berlin, hat bisher identifizierte Risiken nur „teilweise behandelt“, teilt die Konferenz der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder (DSK) mit. Die Datenschützer erklärten, derzeit würden die von Luca gesammelten Daten an einer zentralen Stelle gespeichert. Deswegen wolle man mit dem Betreiber der App erörtern, inwieweit eine dezentrale Speicherung möglich sei. Zudem müsse über die Entschlüsselung der Daten noch einmal nachgedacht werden. Die Einhaltung grundlegender Sicherheitsprinzipien müsse nachgewiesen werden.Mehr zum ThemaDatenkolumneKontaktverfolgung mit der Luca-AppDie Luca-App ist derzeit in aller Munde. Sie soll die Kontaktverfolgung ermöglichen, mit ihr sollen papierbasierte Gästelisten in Corona-Zeiten der Vergangenheit .

.. mehr »Auch die beiden IT-Experten Sven Venzke-Caprarese und Dennis-Kenji Kipker haben die App unter die Lupe genommen. Zwar sei einiges an Kritik laut geworden, resümieren die Datenschützer in ihrer Kolumne, das müsse aber nicht schlecht sein. „Wenn etwas im Rampenlicht der Öffentlichkeit steht, wird es zumeist auch näher geprüft. Und das muss nicht zwingend schlecht sein, sondern kann ganz im Gegenteil auch Verbesserungen anregen.“Zuletzt hatte auch Jan Böhmermann auf Sicherheitslücken aufmerksam gemacht: Der Satiriker konnte sich im Osnabrücker Zoo einloggen - von Berlin aus und unter falschem Namen. „Wer die App missbraucht, erhält im schlimmsten Fall eine Warnmeldung zu viel. Das Gesundheitsamt erhält einen unbrauchbaren Datensatz“, heißt es dazu in einer Stellungnahme der App-Betreiber. „Aber viele andere, die das System redlich genutzt haben, werden eben auch gewarnt. Und können sich verantwortungsvoll verhalten.“Woher bekomme ich die App?Die App gibt es für die gängigen Betriebssysteme Android und iOS. Für Nutzer von älteren Handys wird außerdem eine browserbasierte Version angeboten.Gibt es Alternativen?In Bremen gibt es seit Anfang des Jahres mit "Gast Bremen" bereits eine eigene App, um Kontakte nachverfolgen zu können. Thorsten Lieder, Geschäftsführer der Bremer Gastro-Gemeinschaft, sieht die Einführung von Luca daher kritisch: "Luca ist sicher eine gute Kontaktnachverfolgungs-App – aber wir brauchen sie in Bremen schlicht nicht", sagte er der "taz".Mehr zum ThemaLockerungs-SzenarienBremer Senat prüft erste ÖffnungsschritteIn Niedersachsen gibt es bereits einige Modellkommunen, in denen Corona-Lockerungen praktiziert werden, nun bereitet sich Bremen auf eigene Projekte vor. Sie könnten ... mehr »Auch die Start-up-Initiative „Wir für Digitalisierung“ sprach sich bereits Anfang März gegen eine exklusive Einführung der Luca-App zur bundesweiten Kontaktverfolgung aus. „Eine einheitliche Lösung kann, auch mit Blick auf die Erfahrung mit der Corona-Warn-App, nur zum Scheitern verurteilt sein“, erklärte Jan Kus, Geschäftsführer der Railslove GmbH, die mit der Recover-App eine konkurrierende Lösung zur Luca-App anbietet.Die Start-ups der Initiative „Wir für Digitalisierung“ haben nach eigenen Angaben bereits im Mai 2020 damit begonnen, Lösungen für eine digitale Kontaktnachverfolgung zu entwickeln. Zu den Anbietern gehören neben Railslove auch unter anderen Gastident, eGuest, Kontakterfassung.de, Smartmeeting und darfichrein.de. Kennen Sie schon unseren Chefredaktions-Newsletter?Frühmorgens liefern wir Ihnen eine kompakte Übersicht der wichtigsten Themen des Tages und eine Auswahl der spannendsten Themen aus dem WESER-KURIER – empfohlen von der Chefredaktion. Von Montag bis Freitag direkt in Ihr E-Mail-Postfach. Freuen Sie sich drauf! Hier bestellen – kostenlos und unverbindlich

Source = Deutsch-Nachrichten.Com

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