Sofortnachrichten Corona: Wie in Bremen und Niedersachsen um Ostern geimpft wird Neueste Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Verunsicherung wegen Astrazeneca, zu wenig Impfstoff und dann auch noch die Feiertage: Die Corona-Impfkampagne steht vor den nächsten Hürden. Doch es gibt auch Lichtblicke.

Sofortnachrichten Corona: Wie in Bremen und Niedersachsen um Ostern geimpft wird Neueste Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Verunsicherung wegen Astrazeneca, zu wenig Impfstoff und dann auch noch die Feiertage: Die Corona-Impfkampagne steht vor den nächsten Hürden. Doch es gibt auch Lichtblicke.

Sofortnachrichten  Corona: Wie in Bremen und Niedersachsen um Ostern geimpft wird Neueste Nachrichten
02 April 2021 - 08:45

Aktuelle Nachrichten ! (Christian Walter) Die Ansage der niedersächsischen Landesregierung an die Kommunen war klar: Auch an den Osterfeiertagen soll weiter gegen Covid-19 geimpft werden. Doch die Umsetzung gestaltet sich schwierig, denn noch immer steht weniger Corona-Impfstoff zur Verfügung als erhofft.Wird über Ostern weiter geimpft? Für viele Impfzentren in Niedersachsen gilt: Nein, es wird eine unfreiwillige Osterruhe geben. Das hat eine stichprobenartige Umfrage der Deutschen Presse-Agentur in den Kommunen ergeben. So finden von Karfreitag bis Ostermontag in Wolfsburg, Braunschweig, Oldenburg, Osnabrück, Göttingen, Herzberg und Brake überhaupt keine Impfungen in den Impfzentren statt. Der Landkreis Lüneburg impft nur an Karfreitag. Die Stadt Salzgitter, mit einer Inzidenz von 280 stark betroffen, macht dagegen nur an Ostersonntag eine Pause. Mobile Teams aus Herzberg impfen zudem am Samstag in temporären Impfzentren in Bad Sachsa und Bad Grund. Der Corona-Krisenstab des Landes hatte zuletzt erklärt, gut ein Dutzend Impfzentren lasse den Betrieb über Ostern ruhen. Grund sei, dass es nicht genügend Impfstoff gebe. In Bremen öffnen die Impfzentren an allen Osterfeiertagen. In Bremerhaven ist hingegen am Ostermontag geschlossen und sonntags sowieso. Mehr zum ThemaCorona-SchutzimpfungImpfchaos um Zahnärzte in NiedersachsenBeim Versuch, einen Impftermin zu bekommen, ist Zahnchirurg Daniel Schneider auf Unwissenheit gestoßen. Der Landkreis Osterholz hält seine Kritik an der mangelnden ... mehr »Wie viel Impfstoff wird geliefert? $(document).ready(function() { nfyStroeerSlot("topmobile2", false); }); Der Bund hat angekündigt, dass Niedersachsen im April 215.000 Impfdosen pro Woche erhalten werde - „höchstwahrscheinlich“, heißt es vom Land. Allerdings ist unklar, wann genau die Lieferungen kommen. Die Impfzentren können daher nur bis Ende April sicher planen, teils auch nur bis Mitte April. „Natürlich wäre es für alle Seiten sehr wünschenswert, wenn wir genau wüssten für die nächsten sechs, acht Wochen, wann kommt welcher Impfstoff. Das wissen wir leider nicht“, sagte die Vize-Leiterin des Krisenstabs, Claudia Schröder, Anfang der Woche. Klar ist aber: Der Großteil des Impfstoffs soll von Biontech/Pfizer kommen, gefolgt von Astra-Zeneca und Moderna. Im Laufe des zweiten Quartals wird zudem Johnson & Johnson als vierter Impfstofflieferant erwartet - mit bundesweit zehn Millionen Dosen bis Ende Juni.Corona-Impfung: Alle Infos zu Impfstoffen, Impfzentren und (Neben-)WirkungenWie geht es mit Astra-Zeneca weiter?Der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) folgend erhalten auch in Niedersachsen nur noch Menschen ab 61 Jahren den Impfstoff von Astra-Zeneca. Rund 38.000 Menschen, die jünger sind, aber schon die Astra-Zeneca-Erstimpfung erhalten haben, stehen daher jetzt zwischen den Stühlen. Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) dringt auf eine schnelle Entscheidung der Stiko, wie in diesem Fall zu verfahren ist. Noch nicht ganz klar ist auch, was mit den unter 61-Jährigen passiert, die in nächster Zeit einen Termin für die Erstimpfung mit Astra-Zeneca gehabt hätten. Behrens hofft, dass die meisten ersatzweise mit Biontech/Pfizer geimpft werden können, damit die Verzögerung nicht allzu groß ist. Dass das Präparat von Astra-Zeneca nun liegenbleiben könnte, erwartet das Ministerium übrigens nicht. Weil die ersten Zweitimpfungen mit Astra-Zeneca in Bremen am 12. April starten sollten, plant das Gesundheitsressort für alle April-Termine eine Verschiebung um drei Wochen. Dann sollten sich die Experten der Stiko geäußert haben.

... mehr »Wann können die Hausärzte im großen Stil impfen?Nach Ostern soll das Impfangebot in den Arztpraxen schrittweise ausgebaut werden - der Umfang ist aber noch überschaubar. Zunächst sind pro Praxis 20 Impfdosen pro Woche für bettlägerige Menschen eingeplant. Eingesetzt wird bei den Ärzten ausschließlich der Impfstoff von Astra-Zeneca, sodass nur ältere Menschen dort geimpft werden können. Nach dem jüngsten Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz sollen die Impfzentren im April pro Woche mit einer vorgegebenen Menge von bundesweit insgesamt 2,25 Millionen Impfdosen beliefert werden. Aufgeschlüsselt nach Bevölkerung ergibt das ein Kontingent von wöchentlich 18.450 Impfdosen für die Impfzentren im Land Bremen. Damit sind in der Messehalle nicht mehr als rund 2000 Impfungen pro Tag möglich. Darüber hinaus verfügbare Impfstoffmengen sollen künftig direkt vom Bund über die Apotheken an die niedergelassenen Ärzte gehen. Bremen ist von der Vorgabe nicht überzeugt. Noch ist aber nicht abschließend geklärt, ob das Land eine Ausnahme anstrebt. Derzeit diskutiert man das mit der Kassenärztlichen Vereinigung. In dem Fall ständen im April weitere Impfdosen vollständig den Zentren zur Verfügung. Impfungen durch die Hausärzte wären zunächst nicht möglich.Mehr zum ThemaImpfzentrenStreit um Corona-Impfstart in PraxenAnders als geplant befürworten die Gesundheitsminister, nicht mehr nur Impfzentren mit Vakzinen zu versorgen, sondern auch Ärzte. In Bremen stößt diese Strategie auf ... mehr »Welches Ziel hat sich die Landesregierung gesetzt?Ministerpräsident Stephan Weil hatte im Landtag angekündigt: „Im Sommer sollen alle Menschen geimpft sein, die geimpft werden wollen.“ Wenn die Mehrheit der Bevölkerung geimpft sei, sei das ein Durchbruch, „dann sollten wir diese scheinbar unendliche Krise im Griff haben“, sagte der SPD-Politiker vergangenen Freitag. Zurückhaltender äußerte sich seither die Gesundheitsministerin. Mitte Juni könnte mehr als die Hälfte der Erwachsenen in Niedersachsen zumindest einmal geimpft sein, und im Herbst werde es dann „eine sehr gute Durchimpfungsquote“ geben, sagte Behrens Anfang der Woche - also noch vor dem erneuten Rückschlag bei den Astra-Zeneca-Impfungen.Wie schneidet Niedersachsen im Vergleich ab?Nach dem holprigen Start der Impfkampagne hat das Tempo spürbar angezogen. Um die 35.000 Impfungen pro Werktag finden mittlerweile in Niedersachsen statt - etwa doppelt so viele wie vor einem Monat. Der Impffortschritt entspricht mit 11,2 Prozent der Bevölkerung bei den Erstimpfungen und 5,0 Prozent bei den Zweitimpfungen fast exakt dem bundesweiten Durchschnitt. Etwa drei Viertel der Impfungen wurden mit dem Präparat von Biontech/Pfizer durchgeführt. Am vergangenen Dienstag wurde im Bremer Impfzentrum die 100.000. Dosis verimpft. Das Land liegt bei einer Impfquote von 13,1 Prozent und zählt damit neben dem Saarland zu den schnellsten in Deutschland.  Kennen Sie schon unseren Chefredaktions-Newsletter?Frühmorgens liefern wir Ihnen eine kompakte Übersicht der wichtigsten Themen des Tages und eine Auswahl der spannendsten Themen aus dem WESER-KURIER – empfohlen von der Chefredaktion. Von Montag bis Freitag direkt in Ihr E-Mail-Postfach. Freuen Sie sich drauf! Hier bestellen – kostenlos und unverbindlich

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