Sofortnachrichten Der Bremer Domshof soll ein Gerüst mit Bühnen und Tribünen bekommen Neueste Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Der Plan für die zeitweise Bebauung des Bremer Domshofs nimmt Formen an. Andere Vorschläge für die Neugestaltung des Platzes und seines Wochenmarktes sind dagegen offenbar vom Tisch.

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Deutsch-Nachrichten.Com - Der Plan für die zeitweise Bebauung des Bremer Domshofs nimmt Formen an. Andere Vorschläge für die Neugestaltung des Platzes und seines Wochenmarktes sind dagegen offenbar vom Tisch.

Sofortnachrichten  Der Bremer Domshof soll ein Gerüst mit Bühnen und Tribünen bekommen Neueste Nachrichten
24 Februar 2021 - 07:45

Aktuelle Nachrichten ! (Christina Kuhaupt) Der Domshof, Bremens größter Platz in der Stadtmitte, soll an einer Ecke mit einem riesigen Gerüst bebaut werden, um Platz für Bühnen und Tribünen zu schaffen. Ein Konzept dafür, erarbeitet unter anderem von der Hochschule für Künste, liegt mittlerweile vor. Das Projekt ist Teil des Aktionsprogramms Innenstadt und wird vom Senat mit einer halben Million Euro finanziert. Weitergehende Pläne für den Domshof, die vor knapp zwei Jahren von der Wirtschaftsbehörde entwickelt worden waren, spielen nur noch eine untergeordnete Rolle. Damals war von einer veränderten Beleuchtung, einer neuen Verkehrsführung und festen, aber abbaubaren Marktständen die Rede.Den Domshof neu programmieren – das war der Leitgedanke des früheren Behördenentwurfs und taucht jetzt wieder in dem Konzept für das Megagerüst auf. Als ein Beispiel, wie so etwas woanders bereits umgesetzt wurde, nennen die Verfasser das Projekt „De Trap“ in Rotterdam. „Die Treppe“ war vor fünf Jahren eine der Attraktionen während eines Kulturfestivals. Sie reichte vom Bahnhofsvorplatz 29 Meter hoch bis zum Dach eines angrenzenden Gebäudes. Eine spektakuläre Zwischennutzung, die nach einem Monat wieder vorbei war.Mehr zum ThemaKommentar über den Bremer DomshofBremer Domshof: Die Probleme werden zerredetDie Probleme werden nicht angepackt, sondern zerredet. Da ist der Domshof leider nicht der einzige Fall in Bremen, meint Jürgen Hinrichs. mehr » $(document).ready(function() { nfyStroeerSlot("topmobile2", false); }); Der Bremer Gerüstbau soll nicht so hoch werden wie „De Trap“; in dem Entwurf, der dem WESER-KURIER vorliegt, werden zwölf Meter genannt. Zum Vergleich: das Rathaus ist 28 Meter hoch, die Türme des Doms 98 Meter. Mögliche Standorte sind laut Konzept vor dem Dom und vor dem Gebäude der Deutschen Bank – in beiden Fällen mit Blick auf den Wochenmarkt. Zur Idee gehört eine mobile Großbildleinwand, die bei Bedarf vor die Tribüne geschoben werden kann, um Konzerte zu übertragen oder Filme zu zeigen. Als weitere Nutzungen schlagen die Planer Ausstellungen von Hochschulen und Museen vor, es könnten Präsentationen der Wirtschaft stattfinden, Vorträge, Schauspielaufführungen und Sportevents. Für ganz oben auf dem Gerüst wird an ein Sonnendeck mit Bar gedacht.Dem Konzept, zu dessen Urhebern neben der Hochschule für Künste das Bremer Planungsbüro Wirth Architekten gehört, liegt ein Zeitplan bei. Demnach sollten bereits zum vergangenen Jahreswechsel die erforderlichen Genehmigungen vorliegen, um gleich darauf die Ausschreibung und Vergabe in Gang zu bringen.

. Das hat nicht geklappt. Nach Auskunft der Baubehörde liegt noch kein Antrag vor, sollte er eingereicht werden, könne schnell genehmigt werden, sagte ein Behördensprecher. Eine Entscheidung über das Megagerüst gibt es aber noch nicht, dazu tagt bei der Wirtschaftsbehörde seit einiger Zeit eine Arbeitsgruppe.Auftrag für Beleuchtungskonzept auf dem gesamten Platz „Das Projekt Domshof ist voll im Prozess, es gibt aber noch ein paar Fragen abzuklären“, heißt es aus dem Wirtschaftsressort. Beispiele seien der Bauantrag, die Fragen zur Verkehrssicherheit und das Programm für den temporären Bau. Außerdem gebe es für den gesamten Platz den Auftrag für ein Beleuchtungskonzept. Um die Verkehrsführung kümmere sich das zuständige Ressort.Der Domshof und sein Wochenmarkt sind seit Langem ein Politikum. Immer wieder gab es Initiativen, den Platz und die Gebäude drumherum zu beleben und den Markt, der oft zerfranst aussieht, neu zu ordnen. Vor vier Jahren hatten sich die Anrainer des Domshofs zusammengetan und einen Plan vorgelegt. Unterstützt wurden sie von der Handelskammer, der Brepark, dem Großmarkt und dem Ortsamt Mitte. Maßgeblicher Treiber war der damalige Bürgerschaftspräsident Christian Weber (SPD). Als auch dieser Vorstoß nicht fruchtete, zog der Senat die Angelegenheit an sich und beauftragte die Ressorts Bau und Wirtschaft. Fotostrecke: Der Bremer Domshof im Wandel der ZeitEin Jahr später, im Mai 2019, legte die Wirtschaftsbehörde ein umfangreiches Papier vor, das auflistete, was aus ihrer Sicht auf dem Domshof möglich wäre und wo es Hindernisse gäbe: „Der stark befahrene Radweg zur Bischofsnadel und die Zufahrt zur Tiefgarage der NordLB wirken als Barriere zwischen Platz und umgehender Bebauung“, erklärten die Planer. An anderer Stelle äußerten sie sich zu den Marktständen: „Als Nukleus des Wochenmarktes wird aktuell in enger Abstimmung mit der Stadtplanung und der Denkmalpflege ein fester, jedoch reversibler Aufbau als Marktstände für Dauermieter in hoher Gestaltqualität geprüft“, so wörtlich in der Vorlage. Im Bunker, der unter dem Domshof liegt, könnten Lebensmittel gelagert und mit einem Lastenaufzug nach oben befördert werden. Diese Vorschläge sind jetzt offenbar nicht mehr in der Diskussion.Mehr zum ThemaIn Findorff funktioniertsWochenmärkte als Anker der Nahversorgung in BremenEinkaufen unter freiem Himmel: In den Bremer Stadtteilen sind die Wochenmärkte Anker der Nahversorgung und soziale Treffpunkte. mehr »Kennen Sie schon unseren Chefredaktions-Newsletter?Frühmorgens liefern wir Ihnen eine kompakte Übersicht der wichtigsten Themen des Tages und eine Auswahl der spannendsten Themen aus dem WESER-KURIER – empfohlen von der Chefredaktion. Von Montag bis Freitag direkt in Ihr E-Mail-Postfach. Freuen Sie sich drauf! Hier bestellen – kostenlos und unverbindlich

Source = Deutsch-Nachrichten.Com

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