Sofortnachrichten Deutschland setzt Impfungen mit Astra-Zeneca aus Neueste Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Rückschlag für die Impfkampagne in Deutschland: Nach den Behörden einiger anderer europäischer Staaten hält auch die Bundesregierung einen vorläufigen Stopp für den Impfstoff von Astra-Zeneca für geboten.

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Deutsch-Nachrichten.Com - Rückschlag für die Impfkampagne in Deutschland: Nach den Behörden einiger anderer europäischer Staaten hält auch die Bundesregierung einen vorläufigen Stopp für den Impfstoff von Astra-Zeneca für geboten.

Sofortnachrichten  Deutschland setzt Impfungen mit Astra-Zeneca aus Neueste Nachrichten
15 March 2021 - 17:00

Aktuelle Nachrichten ! (Nicolas Armer / dpa) Deutschland setzt die Impfungen mit dem Impfstoff von Astra-Zeneca vorerst aus. Vorausgegangen waren Meldungen von Blutgerinnseln im zeitlichen Zusammenhang mit einer Corona-Impfung mit dem Präparat, teilte das Bundesgesundheitsministerium am Montag in Berlin mit. Es handele sich um einen vorsorglichen Schritt, dem eine entsprechende Empfehlung des zuständigen Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) vorangegangen sei, sagte ein Sprecher. Unser Corona-Liveticker: Aktuelle Nachrichten aus Bremen, Niedersachsen und Deutschland „Nach neuen Meldungen von Thrombosen der Hirnvenen im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung in Deutschland und Europa, hält das PEI weitere Untersuchungen für notwendig“, so der Sprecher. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA werde entscheiden, ob und wie sich die neuen Erkenntnisse auf die Zulassung des Impfstoffes auswirken. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) wollte sich noch am Nachmittag äußern. Zuvor hatten auch die Niederlande Impfungen mit dem Impfstoff des britisch-schwedischen Pharmakonzerns Astra-Zeneca für zwei Wochen ausgesetzt. Dies geschehe auf der Grundlage „neuer Informationen“, hatte Gesundheitsminister Hugo de Jonge am späten Sonntagabend mitgeteilt. Dabei bezog er sich auf sechs Fälle möglicher Nebenwirkungen in Dänemark und Norwegen an diesem Wochenende. Nach „Wir müssen immer auf Nummer sicher gehen“, sagte der Minister. „Daher ist es klug, nun auf die Pausetaste zu drücken.“ $(document).ready(function() { nfyStroeerSlot("topmobile2", false); }); Die EMA erklärte allerdings, dass es keine auffällige Häufung von Thrombosen im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung gebe. Der Nutzen der Verabreichung des Astra-Zeneca-Mittels sei größer als die Risiken. Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach hat den Impfstopp für das Präparat von Astra-Zeneca als „großen Fehler“ bezeichnet. „Das schafft nur große Verunsicherung und Misstrauen in einer Situation, in der es auf jede Impfung ankommt“, sagte Lauterbach der „Rheinischen Post“ (Dienstag). Besser sei eine Prüfung bei laufenden Impfungen. „Ich kenne keine Analysen, die ein Aussetzen rechtfertigen würden“, sagte der SPD-Politiker und Epidemiologe. „Das Risiko einer Thrombose läge „in der Größenordnung von 1 zu 100 000 oder weniger“ und scheine im Vergleich zu Ungeimpften nicht erhöht zu sein. Italien hatte Impfungen bereits ausgesetzt Ausgesetzt worden waren die Impfungen mit dem Vakzin vorübergehend auch in Italien.

. Man handle aus „extremer Vorsicht“, bis man herausfinde, ob die Impfung mit dem Tod in Verbindung stehe, sagte der Gesundheitsbeauftragte der Region, Luigi Genesio Icardi, laut einer Mitteilung vom Sonntag. Am Abend waren die Impfungen wieder aufgenommen worden. Generell hält die italienische Regierung an der Impfung mit Astra-Zeneca fest. Mehr zum ThemaDie aktuelle Corona-LageLiveticker: Intensivärzte fordern Rückkehr in LockdownSteigende Corona-Zahlen führen derzeit vielerorts erneut zu Einschränkungen. Wir berichten im Liveblog über die wichtigsten Entwicklungen in Bremen, Niedersachsen, ... mehr » Auch Großbritannien nutzt den Astra-Zeneca-Impfstoff weiter. „Wir prüfen die Berichte genau, aber angesichts der großen Anzahl verabreichter Dosen und der Häufigkeit, mit der Blutgerinnsel auf natürliche Weise auftreten können, deuten die verfügbaren Beweise nicht darauf hin, dass der Impfstoff die Ursache ist“, sagte Phil Bryan von der britischen Aufsichtsbehörde für Arzneimittel (MHRA) einer Mitteilung zufolge. Zuletzt hatte die irische Impfkommission sich für einen vorübergehenden Stopp der Impfungen mit dem Präparat ausgesprochen, das der britisch-schwedische Konzern Astra-Zeneca gemeinsam mit der Universität Oxford entwickelt hat. Es handele sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme. Astra-Zeneca weist Sorgen zurück Astra-Zeneca hatte nach einer Analyse von Impfdaten erneut Sorgen über die Sicherheit seines Corona-Impfstoffes zurückgewiesen. Eine sorgfältige Analyse der Sicherheitsdaten von mehr als 17 Millionen Geimpften in der EU und Großbritannien habe keine Belege für ein höheres Risiko für Lungenembolien, tiefen Venenthrombosen und Thrombozytopenie geliefert, wie der Konzern am Sonntag in London mitteilte. Damit bezieht sich das Unternehmen nun auf noch mehr Datensätze. Am Freitag hatte Astra-Zeneca sich bereits ebenso geäußert und dabei auf 10 Millionen Datensätze verwiesen. Mehr zum ThemaPandemieCorona-Impfung: Was wir über Impfstoffe, Impfzentren und (Neben-)Wirkung wissenIn Deutschland ist die Impfkampagne für den Kampf gegen die Corona-Pandemie gestartet. Wir beantworten die wichtigsten Fragen zu den Impfungen. mehr » ++ Dieser Artikel wurde aktualisiert um 16.33 Uhr. ++

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