Sofortnachrichten DFB-Pokal: Werder unterliegt Leipzig mit 1:2 nach Verlängerung Neueste Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Für Kohfeldts Karriere bei Werder war die Partie im DFB-Pokal-Halbfinale wegweisend, dabei galten die Gäste aus Leipzig übermächtig. Doch die Bremer hielten bis zur Verlängerung durch, unterlagen dann aber 1:2.

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Deutsch-Nachrichten.Com - Für Kohfeldts Karriere bei Werder war die Partie im DFB-Pokal-Halbfinale wegweisend, dabei galten die Gäste aus Leipzig übermächtig. Doch die Bremer hielten bis zur Verlängerung durch, unterlagen dann aber 1:2.

Sofortnachrichten  DFB-Pokal: Werder unterliegt Leipzig mit 1:2 nach Verlängerung  Neueste Nachrichten
30 April 2021 - 23:45

Aktuelle Nachrichten ! (CARMEN JASPERSEN) Gekämpft, gehofft und doch in letzter Minute verloren: Werder Bremen hat in einem denkwürdigen Halbfinale den Einzug ins Finale des DFB-Pokals verpasst, Trainer Florian Kohfeldt sein „Endspiel um den Job“ jedoch vermutlich gewonnen. Seine Mannschaft zeigte gegen den großen Favoriten RB Leipzig den geforderten aufopferungsvollen Kampf und zwang den Bundesliga-Zweiten in die Verlängerung. In der entschied der erst kurz zuvor eingewechselte Emil Forsberg in der 120. Minute mit dem Treffer zum 2:1 (0:0/1:1) die Partie. Zuvor hatten bereits Hee Chan Hwang (93.) für Leipzig und Leonardo Bittencourt (105.) für Werder getroffen. Leipzig bestreitet nun am 13. Mai das Finale, den zweiten Teilnehmer ermitteln am Samstag Borussia Dortmund und Zweitligist Holstein Kiel.Der Kampf um den Pokal ist für Werder und Coach Kohfeldt zwar vorbei, dass die Entscheidung in der Trainerfrage nach der starken kämpferischen Vorstellung nun aber noch gegen den 38-Jährigen ausfallen wird, ist kaum vorstellbar. Die Vereinsführung hatte dem Trainer nach einer Niederlagenserie von sieben Spielen nur noch für das Halbfinale das Vertrauen ausgesprochen. Danach sollte und wird neu entschieden, ob Kohfeldt bis Saisonende bleiben darf oder ein Feuerwehrmann – der am Freitag 60 Jahre alt gewordene Thomas Schaaf gilt als Favorit – übernehmen wird. Sportchef Frank Baumann hatte bereits am Donnerstag erklärte, dass Fakten wohl erst am Tag nach dem Spiel geschaffen werden. Doch weil das Team die Erwartungen der Clubspitze (Zitat Baumann: „Wir müssen ein anderes Gesicht zeigen“) definitiv erfüllt hat, deutet alles darauf hin, dass Kohfeldt weiter mit Werder um den Klassenerhalt kämpfen darf.Als ob die Ausgangslage nicht schon schlecht und aufwühlend genug gewesen wäre, kamen in den Stunden vor dem Spiel auch noch prominente Ausfälle dazu. Sowohl Abwehrchef Ömer Toprak (Wadenprobleme) als auch Offensivhoffnung Milot Rashica (Adduktorenbeschwerden) mussten passen, standen nicht einmal in Kohfeldts 20er-Kader. Zudem stand auch Marco Friedl (Prellung an der Hüfte) nicht zur Verfügung. Ohne ihn und ohne Toprak war die Abwehrkette gesprengt und wurde mit Niklas Moisander und Christian Groß geflickt. $(document).ready(function() { nfyStroeerSlot("topmobile2", false); }); In der Offensive bot Kohfeldt in seinem persönlichen Endspiel in Niclas Füllkrug, Josh Sargent und überraschend auch Davie Selke drei nominelle Spitzen auf. Auf offensive Mittelfeldspieler verzichtete der Coach dagegen erneut völlig. Yuya Osako, Romano Schmid, Leonardo Bittencourt – sie alle blieben auf der Bank. Ebenso Kevin Möhwald, der schon beim 1:4 im Punktspiel gegen Leipzig drei Wochen zuvor nicht erste Wahl gewesen war und nun wieder von Manuel Mbom aus der Startelf gedrängt wurde.So hatte sich Kohfeldt das Team zusammengestellt, das nicht nur um den elften Finaleinzug der Vereinsgeschichte fighten sollte, sondern auch um die Wende in der Krise und den Joberhalt des Coaches. Und nach 45 Minuten blieb festzuhalten, dass dieses Werder Bremen nicht der total konfuse Haufen der vergangenen Wochen war. Fußballerischen Glanz zeigten die konsequent defensiv ausgerichteten Bremer erwartungsgemäß wieder nicht, aber all das, was von der Vereinsführung gefordert war: Herz, Einsatz, Leidenschaft. Und um das in Zahlen zu dokumentieren, reichte der Vergleich zur Partie in der Liga. Damals lag Werder zur Pause 0:3 zurück, diesmal stand es 0:0. Und die Bremer waren der Führung trotz einer deutlichen Feldüberlegenheit der Leipziger (69 Prozent Ballbesitz) sogar zweimal ziemlich nahe dran an der eigenen Führung.Mehr zum ThemaDFB-Pokal-HalbfinaleLiveticker zum Nachlesen: Werder fliegt nach Verlängerung rausWerder Bremen hat den Finaleinzug im DFB-Pokal verpasst. Gegen RB Leipzig unterlag die Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt mit 1:2 nach Verlängerung. mehr »Auf eine frühe Kopfballchance für RB-Stürmer Sörloth, die Werder-Torwart Pavlenka stark parierte (4.), antworte Werder mit einem Abschluss von Josh Sargent (5.). Der US-Amerikaner war es auch, der sich nach einer halben Stunde gegen RB-Verteidiger Upamecano durchsetzte und frei vor dem Leipziger Tor auftauchte, den Ball aber vorbeischob. Das war die Chance, auf die Werder gewartet hatte.

. Selke hatte sich mit einem Schlenker des rechten Beins bei Mukiele eingefädelt, und Gräfe sagte im ersten Moment: Elfmeter! Selke jubelte, Füllkrug schnappte sich zur Ausführung den Ball, aber im Video-Keller intervenierte Bibiana Steinhaus-Webb und bat Gräfe zur Überprüfung der Szene an den Bildschirm. Lange schaute der Referee, prüfte – und korrigierte dann die Entscheidung (45.).In der Halbzeit-Analyse bei Sky plädierte Clemens Fritz, Leiter Profi-Fußball beim SV Werder, natürlich für Elfmeter: „Beide gehen zum Ball, der Körperkontakt ist da. Es ist ja auch nicht verkehrt, als Stürmer den Laufweg des Verteidigers zu kreuzen.“ Dennoch: Der Kontakt war von Selke schon sehr gewollt, den Strafstoß nicht zu geben deshalb vertretbar. Auch ohne Elfmeter und ohne Tor attestierte Fritz der Bremer Elf jedoch, genau die Tugenden zu zeigen, „die wir sehen wollen. Da ist eine Mannschaft auf dem Platz, die unheimlich intensiv um den Ball kämpft.“ So kam Leipzig trotz der Dominanz kaum zu Abschlüssen.Mehr zum ThemaBewegung „Kein weiter so“Werder-Fans suchen Wontorra-FansAngeblich sind es 300 Werder-Fans, die Jörg Wontorra bei seiner Bewegung „Kein weiter so“ unterstützen. Doch die Werder-Fans fragen sich, wer das sein könnte. mehr »Nach der Pause erhöhter Bundesliga-Zweite den Druck aber immer mehr, Werder kam kaum noch raus aus der eigenen Hälfte – und hatte Glück, dass Orbans Kopfball von der Unterkante der Latte zurück ins Feld sprang. Mbom klärte den Abpraller vor dem heranstürmenden Mukiele (65.). Kurz darauf meldeten sich die Bremer durch den kurz zuvor eingewechselten Yuya Osako, dessen Kopfball knapp vorbeistrich (69.). Pavlenka bewahrte Werder dann gleich zweimal vor einer Niederlage in der regulären Spielzeit, als er erst einen Nkunku-Schuss an den Pfosten lenkte (78.) und in der Nachspielzeit auch einen Poulsen-Kopfball entschärfte.Es ging in die Verlängerung, die nach dem Treffer des kurz zuvor eingewechselten Hwang schon entschieden schien. Doch ein kapitaler Fehler von Upamecano begünstigte den Bremer Ausgleich (105.). Poulsen (109.) hatte die erneute Leipziger Führung auf dem Kopf, ließ die Chance aber liegen. Und als schon alles nach Elfmeterschießen aussah, drückte Forsberg eine Hwang-Vorlage über die Linie. Verloren. In letzter Minute.Zur SachePavlenka - Gebre Selassie, Veljkovic, Moisander, Augustinsson - Groß (119. Bargfrede), Mbom (73. Bittencourt), Eggestein - Sargent, Selke (96. Möhwald), Füllkrug (66. Osako). Tore: 0:1 (93.) Hwang, 1:1 (105. Bittencourt, 1:2 (120.) Forsberg.

Source = Deutsch-Nachrichten.Com

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