Sofortnachrichten Klimawende: EWE stellt ab Januar alle Basiskunden auf Ökostrom um Neueste Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Der EWE-Vorstandsvorsitzende Stefan Dohler will nicht nur versprechen, sondern auch liefern. Das sollen die Kunden des Energiekonzerns erkennen, gleichzeitig macht Dohler klare Ansagen an die Politik.

Sofortnachrichten Klimawende: EWE stellt ab Januar alle Basiskunden auf Ökostrom um Neueste Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Der EWE-Vorstandsvorsitzende Stefan Dohler will nicht nur versprechen, sondern auch liefern. Das sollen die Kunden des Energiekonzerns erkennen, gleichzeitig macht Dohler klare Ansagen an die Politik.

Sofortnachrichten  Klimawende: EWE stellt ab Januar alle Basiskunden auf Ökostrom um Neueste Nachrichten
29 April 2021 - 17:45

Aktuelle Nachrichten ! (EWE) Eigentlich ist der Grundtarif beim Oldenburger Energieversorger EWE und bei der Bremer Tochter SWB als vorübergehende Zwischenlösung gedacht  - um etwa Kunden mit Strom zu versorgen, die gerade in ihre neue Wohnung gezogen sind und sofort Licht brauchen. Doch bei der SWB bezieht die  Mehrheit diesen Grundtarif auf Dauer. Bei der EWE sind es nach Unternehmensangaben 330.000 von insgesamt 1,4 Millionen Stromkunden im Konzern. Sie sollen ab kommenden Januar nun standardmäßig Ökostrom erhalten. So hat es der Vorstandsvorsitzende Stefan Dohler am Mittwoch bei der Präsentation der Bilanzzahlen angekündigt. Damit soll das Grundprodukt „grün“ werden, wie es Dohler bezeichnete. Der Strom dafür werde aus Wasserkraft in Skandinavien gewonnen. Bis 2035 will sich der Konzern komplett klimaneutral aufstellen, das heißt, keine Energie mehr aus fossilen Quellen erzeugen.Mehr zum ThemaInterview mit SWB-Chef und BUND-ChefWie die Energieversorgung nach dem Kohleausstieg aussehen könnteDie Kohle verschwindet. Und was kommt danach? Ein Interview mit Martin Rode vom BUND Bremen und SWB-Chef Torsten Köhne über den Kohleausstieg, Zukunftsaussichten und ... mehr »Außerdem soll es in Zukunft ein Angebot geben, bei dem bis zu 25 Prozent des Stroms aus der Region kommen – vom Windpark Riffgat nordwestlich der Insel Borkum. Das ehrgeizige Ziel der EWE ist, jedes Jahr 200 Megawatt Leistung an zusätzlichem Windstrom über Anlagen auf dem Festland zu erzeugen. Das will der Energiekonzern über sein neues Joint Venture mit dem Namen Alterric erreichen. Dieses hat EWE Ende März zusammen mit der Aloys-Wobben-Stiftung als Eigner des Windturbinenherstellers Enercon gegründet. Sie haben damit nach eigenen Angaben das „größte Onshore-Windkraftunternehmen“ geschaffen. Gemeinsam wollen die Partner vier Milliarden Euro in die Hand nehmen, um an Land neue Windparks zu bauen. Diese sollen in Deutschland und Frankreich entstehen.„Deutschland steht auf der Bremse“ $(document).ready(function() { nfyStroeerSlot("topmobile2", false); }); Bereits vom Onshore-Geschäft des vergangenen Jahres hatte sich EWE mehr erhofft, wie Finanzvorstand Wolfgang Mücher erläuterte: „Wir waren davon ausgegangen, dass die Rahmenbedingungen für den Ausbau des Onshore-Geschäfts besser werden.“ Es müsse hier schneller zu den angedachten Umsetzungen kommen. „Wir stehen in Deutschland immer noch auf der Bremse. Da müssen wir den Finger in die Wunde legen, da muss noch mehr passieren“, fügte Mücher hinzu. Mehr zum ThemaVersorger richten sich an EU-KommissionWiderstand gegen Entschädigung für RWEFür den Abschied von der Braunkohle soll es für die Konzerne viel Geld geben. Einige Kommunalversorger sehen das im Fall von RWE jedoch kritisch, wie das „Handelsblatt“ ... mehr »Dohler legte bei diesem Thema nach: „Wir brauchen einen ambitionierteren Ausbau bei den grünen Energien, sonst werden wir die Klimaziele 2030 und 2040 verfehlen.“ Damit wandte er sich an die Politik, ihre Hausaufgaben zu machen. Doch es genüge nicht, hier nur die Politik verantwortlich zu machen. Laut Dohler sind auch die Kunden gefragt, diesen Weg mitzugehen. Um die Ausbauziele umsetzen zu können, brauche es an allen Stellen mehr Geschwindigkeit. „Auch die personelle Ausstattung der Behörden muss besser werden“, ergänzte der EWE-Vorstandsvorsitzende. Denn auch hier könne ein Mangel die Genehmigung neuer Windanlagen verzögern.

. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sank um drei Prozent auf 442 Millionen Euro. Die Investitionen stiegen um knapp zwölf Prozent auf 646 Millionen Euro. Ein Teil dieser Investitionen geht in die Glasfasernetze und in die erneuerbaren Energien. Denn schnelles Internet zu verkaufen, ist eines der Geschäftsfelder der EWE. Hinzu kommt:  „In den kommenden Jahren wird die Energieerzeugung immer dezentraler werden, da braucht es entsprechende Datenleitungen, die das im Netz abbilden können“, sagte Dohler. Die Zahl der Mitarbeiter im Konzern stieg von 8831 auf 9141. Daimler schmälert Gewinn der SWBDie Bremer SWB als Konzerntochter der EWE präsentiert immer selbst ihre Geschäftsbilanz, doch die Oldenburger nannten hier bereits erste Zahlen. Demnach ist bei der SWB der operative Ebit um 17 Millionen Euro auf 54 Millionen Euro gesunken. EWE-Finanzvorstand Wolfang Mücher begründete dies: „Die SWB ist stärker von der Pandemie betroffen.“ Denn bei den industriellen Großkunden Daimler und Arcelor-Mittal habe es nicht die Umsätze wie in den Vorjahren gegeben. Das schlage sich entsprechend im Ergebnis nieder. Detaillierte Zahlen und eine Prognose für das laufende Jahr will Bremens Energieversorger in gut einer Woche bei der eigenen Jahresbilanz-Vorstellung nennen.Mehr zum ThemaStrom-, Gas- und WasserleitungenSWB sperrt 1916 AnschlüsseWer seine Rechnungen nicht bezahlt, dem klemmt die SWB die Versorgungsleitungen ab. In Bremen ist die Zahl der Netzsperren im vergangenen Jahr auf ein Rekordtief ... mehr »Für den EWE-Vorstandsvorsitzenden Dohler spielt die SWB eine bedeutende Rolle: Denn das letzte Kohlekraftwerk im Besitz der EWE soll spätestens im Sommer 2023 vom Netz gehen. Dabei handelt sich um das SWB-Kraftwerk in Bremen-Hastedt. Als eine Art Seitenhieb auf die Experten der Kohlekommission sagte er: „Wir steigen schon 2023 aus der Steinkohle aus und nicht erst 2035.“ Als Ersatz soll spätestens in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres das neue auf Gas basierende Blockheizkraftwerk fertig sein. Bei diesem Thema ergänzte Dohler: „Wir versprechen und liefern auch. Andere versprechen dagegen nur.“Zum Ende der Präsentation wurde Dohler, der zwei Kinder hat, persönlich: „Meine Kinder haben in einer für sie sehr wichtigen Phase eineinhalb Jahre Corona-Einschränkungen hinnehmen müssen. Das tun sie gern, weil sie wissen, dass sie damit die älteren Generationen schützen. Vielleicht sollten die Älteren da auch mal nachdenken, was die Generation nach ihnen im Hinblick auf den Klimaschutz braucht.“ Hier sollte es einen Handschlag zwischen den Generationen geben. Die EWE sieht sich dabei laut Dohler gut aufgestellt: „Der Nordwesten ist allein schon durch die Lage und die bisherige Gasinfrastruktur prädestiniert für Windenergie und für Wasserstoff.“Mehr zum ThemaSenat gibt Konzept in AuftragBremen will Trinkwasser bis 2050 sichernDass Trinkwasser aus der Leitung sprudelt, wenn man den Hahn aufdreht, gilt vielen als selbstverständlich. Doch Versorgungssicherheit setzt langfristige Planung voraus. ... mehr »Kennen Sie schon unseren Chefredaktions-Newsletter?Frühmorgens liefern wir Ihnen eine kompakte Übersicht der wichtigsten Themen des Tages und eine Auswahl der spannendsten Themen aus dem WESER-KURIER – empfohlen von der Chefredaktion. Von Montag bis Freitag direkt in Ihr E-Mail-Postfach. Freuen Sie sich drauf! Hier bestellen – kostenlos und unverbindlich

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