Sofortnachrichten Kommentar: Ein Wechsel von Kohfeldt hätte auch für Werder Vorteile Neueste Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Noch ist nicht gesagt, dass Florian Kohfeldt den SV Werder nach dieser Saison verlässt. Doch ein Vereinswechsel hätte für beide Seiten durchaus auch positive Folgen, meint Jean-Julien Beer.

Sofortnachrichten Kommentar: Ein Wechsel von Kohfeldt hätte auch für Werder Vorteile Neueste Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Noch ist nicht gesagt, dass Florian Kohfeldt den SV Werder nach dieser Saison verlässt. Doch ein Vereinswechsel hätte für beide Seiten durchaus auch positive Folgen, meint Jean-Julien Beer.

Sofortnachrichten  Kommentar: Ein Wechsel von Kohfeldt hätte auch für Werder Vorteile Neueste Nachrichten
21 Februar 2021 - 10:45

Aktuelle Nachrichten ! (Carmen Jaspersen / dpa) Florian Kohfeldt ist an diesem Sonntag gegen Hoffenheim noch Trainer von Werder Bremen. Ob er es auch bis in die kommende Saison bleibt, ist offen. Wie jedes Jahr gibt es Gerüchte um ihn. Nach Dortmund, Hoffenheim, Wolfsburg und ausländischen Klubs geht es nun um Borussia Mönchengladbach. Nur an Wolfsburg war nichts dran.Die Frage nach Kohfeldts Zukunft ist spannend. Einerseits ist er mit gerade mal 38 Jahren interessant für größere Vereine, die mit einem dynamischen Trainer etwas aufbauen möchten. Andererseits ist er seit 20 Jahren bei Werder, hier wurde sein Aufstieg vom Jugendtrainer bis in die Bundesliga gefördert.Den Fans versprach Kohfeldt einst, seinen bis Juni 2021 gültigen Vertrag zu erfüllen. Bei der Verlängerung bis 2023 erneuerte er dieses Versprechen – jedoch mit dem Zusatz: wenn Werder das so will. Dahinter verbirgt sich nicht nur das Berufsrisiko eines Bundesligatrainers, bei Erfolglosigkeit die Stelle zu verlieren. Es geht auch um eine Vereinbarung, die bei der Vertragsverlängerung getroffen wurde: Vom Sommer 2021 an würde Werder finanziell profitieren, wenn ein anderer Klub Kohfeldt abwirbt. Gerade jetzt, wo Werder von Rekordverlusten erdrückt wird und Kredite für die Liquidität braucht, könnte es im Interesse des Vereins liegen, durch einen Trainerwechsel Geld einzunehmen.Mehr zum ThemaDie Stimmen zum Spiel„Unsere Leistung war absolut okay“ $(document).ready(function() { nfyStroeerSlot("topmobile2", false); }); Werder und Freiburg haben sich mit einem torlosen Remis getrennt. Ein Punkt, mit dem beide Mannschaften offenbar gut leben können – die Stimmen zum Spiel von ... mehr »Zumal ein neuer Chefcoach weniger verdienen würde als Kohfeldt, den Werder in der Euphorie des Sommers 2019 auch mit einer Gehaltserhöhung belohnte. Damals hatten die Bremer den Europapokal knapp verpasst, Kohfeldt lagen Anfragen aus der Champions League vor. Entsprechend lukrativ musste Werder das Angebot gestalten. Neben dem Gehalt ging es um Investitionen in die Infrastruktur. Zum Teil ließ sich das umsetzen, doch Corona stoppte die weiteren Pläne. Insider in der Bundesliga bezeichnen Werder wegen der dramatischen finanziellen Lage als klinisch tot, nur durch die Verkäufe wichtiger Spieler und noch mehr geliehenes Geld kann der Verein am Leben bleiben.Die Perspektiven für Kohfeldt, in Bremen einen SV Werder mit internationalen Ambitionen aufzubauen, stürzten ein wie ein Kartenhaus. Durch hausgemachte Fehler, die 2020 fast zum Abstieg geführt hätten.

. Dazu zählt Borussia Mönchengladbach, wo man Kohfeldts Entwicklung verfolgte, seit ihn der Deutsche Fußball-Bund 2018 als „Trainer des Jahres“ auszeichnete und er sich in der Öffentlichkeit als Werders Gesicht etablierte.Ob Mönchengladbach ihn abwirbt, ist ungewiss. Er ist dort nicht der einzige Kandidat. Kohfeldt ist auch nicht auf der Flucht. Er trainiert Werders Profis seit 2017, länger ist in der Bundesliga nur Freiburgs Christian Streich im Amt.Mehr zum ThemaUrsachenforschung für gute AuswärtsbilanzKohfeldt: „Ich kann das nicht so richtig erklären“Wenn Werder auswärts antritt, dann waren die Chancen zuletzt immer ein bisschen großer, dass die Bremer gewinnen. Aber warum eigentlich? Auch Florian Kohfeldt grübelt ... mehr »Inzwischen geht es für Kohfeldt jedoch auch darum, den Anschluss nicht zu verlieren. Seine Kollegen Julian Nagelsmann und Marco Rose, die ebenfalls als Deutschlands Trainertalente gefeiert wurden, treten längst jedes Jahr international an. Kohfeldt verzichtete im Sommer 2019 auf diese Chance, aus Loyalität zu Werder. Er blieb im Erfolg – was im Profifußball nicht selbstverständlich ist. Diese Loyalität beflügelte Kohfeldts Karriere aber nicht. Ein Klassenerhalt gegen Heidenheim wird ihm nicht als Erfolg angerechnet, nicht mal in Bremen, wo die Zahl seiner Kritiker seit dem Fast-Abstieg zugenommen hat. Einen besseren Kader wird er hier nicht bekommen. Erst durch einen Vereinswechsel könnte Kohfeldt beweisen, dass Werders zweckmäßiger Fußball zuletzt weniger an ihm lag als am mittelmäßigen Personal.Den richtigen Zeitpunkt für einen Wechsel gibt es bei Trainern nie. Die Fußballbranche offenbarte schon oft einen ausgeprägten Hang zur Doppelmoral, wenn Trainer wegen eines Vereinswechsels als Egoisten kritisiert wurden, obwohl Fans und Medien kurz davor noch deren sofortigen Rauswurf wegen ein paar nicht gewonnener Spiele gefordert hatten. Das könnte auch Kohfeldt passieren, wenn ein größerer Klub ernst macht. Dass ihm für diesen Fall ein finanzieller Vorteil für Werder wichtig ist, belegt seine Verbundenheit mit dem Verein.Mehr zum ThemaMöglicher Rose-NachfolgerWerder rechnet nicht mit Kohfeldt-Wechsel nach GladbachDie Verantwortlichen von Werder Bremen rechnen vorerst nicht mit einem Wechsel ihres Trainers Florian Kohfeldt als möglicher Nachfolger von Marco Rose zu Borussia ... mehr »

Source = Deutsch-Nachrichten.Com

Diese Nachricht 32 Treffer empfangen.

Sofortnachrichten Kommentar: Ein Wechsel von Kohfeldt hätte auch für Werder Vorteile Neueste Nachrichten


Sofortnachrichten Kommentar: Ein Wechsel von Kohfeldt hätte auch für Werder Vorteile Neueste Nachrichten


Sofortnachrichten Kommentar: Ein Wechsel von Kohfeldt hätte auch für Werder Vorteile Neueste Nachrichten


Sofortnachrichten Kommentar: Ein Wechsel von Kohfeldt hätte auch für Werder Vorteile Neueste Nachrichten

KOMMENTARE

  • 0 Kommentar
Neueste Nachrichten