Sofortnachrichten "Seebühne Bremen" mit Open-Air-Veranstaltungen im Juli Neueste Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Musik, Theater, Comedy - das plant Jörn Meyer für die „Seebühne Bremen“. Die soll den ganzen Juli über an der Waterfront aufgebaut werden und Programm bieten.

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Deutsch-Nachrichten.Com - Musik, Theater, Comedy - das plant Jörn Meyer für die „Seebühne Bremen“. Die soll den ganzen Juli über an der Waterfront aufgebaut werden und Programm bieten.

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20 Februar 2021 - 12:00

Aktuelle Nachrichten ! So wie auf dieser Visualisierung soll die "Seebühne Bremen" aussehen: 3000 Menschen können maximal zuschauen und zuhören - und den Blick aufs Wasser genießen. (Metropol Theater Bremen) Sven Regener und seine Band Element of Crime werden am 3. Juli die ersten sein, die die „Seebühne Bremen“ an der Waterfront betreten. Und der Trompeter Till Brönner soll am 31. Juli die diesjährige Saison beenden. So sieht es der Plan von Jörn Meyer vor, seines Zeichens Geschäftsführer des Metropol-Theaters am Richtweg.Meyer will damit die Idee der Seebühne, die das Theater Bremen in den Jahren 2008 bis 2010 bespielte, aufgreifen. Sein Sommerfestival soll zu einem fixen Termin im kulturellen Kalender der Stadt werden, zu einem „Leuchtturmprojekt“. Das heißt: Einen ganzen Monat lang wird es an der Waterfront Musik, Theater, Kinderprogramm und Comedy an der frischen Luft geben. Und zwar nicht nur in diesem Jahr, sondern auch in den folgenden. Das ist das Vorhaben von Meyer, das er nach eigenen Angaben bereits seit 2019 hegt – die „Seebühne Bremen“ sei nicht als eine Art Corona-Notnagel angelegt.Mehr zum Thema„Hurricane“, „Wacken“ und „Rock am Ring“Der Traum vom Festival-Sommer 2021Die Infektionszahlen sind hoch, Virusmutationen sorgen für Unsicherheit. Schaut man sich an, was in der Welt passiert, ist an Festivals kaum zu denken. Veranstalter und ... mehr » $(document).ready(function() { nfyStroeerSlot("topmobile2", false); }); 30 Veranstaltungen sollen auf dem Areal am Wasser stattfinden, das das Einkaufszentrum Waterfront zur Verfügung stellt. Maximal 3000 Zuschauerinnen und Zuschauer können dort untergebracht werden; wie viele im Juli tatsächlich Platz nehmen können, müsse man abwarten. Man habe ein „dynamisches Hygienekonzept“ entworfen, mit dem auf die jeweiligen Vorschriften zur Bekämpfung der Pandemie reagiert werden könne, so Meyer. Die Bühne, die 17 mal 11 Meter misst, werde sich direkt am Wasser befinden, durch zwei Seitenbühnen für Orchester ergänzt werden und überdacht sein. Sitzplätze werde es auch auf den Stufen geben, die zur Weser führten, für das maritime Flair möchte Meyer eine Reihe von Strandkörben aufstellen.Das Programm sei ausgerichtet auf deutsche und europäische Künstler und biete einen breiten Mix. Auf Element of Crime folgt Max Raabe mit seinem Palastorchester (4. Juli), am 16. Juli tritt Annett Louisan auf, am 21. Juli Ute Lemper, die ihr Marlene-Dietrich-Programm präsentieren wird. Tom Gaebel und sein Orchester würdigen Frank Sinatra (22. Juli), und mit Klaus Doldinger und seiner Band Passport ist am 27. Juli ein Star der Jazz-Szene zu Gast. Die beiden Comedians Khalid Bounouar und Benaissa Lamroubal treten am 30. Juli auf.Durch eine Kooperation mit der Münchener Konzert- und Gastspielagentur Kulturgipfel gibt es gleich eine ganze Reihe von Veranstaltungen. Darunter finden sich Tourneeproduktionen der Verdi-Opern „Nabucco“ und „Aida“ oder der „Carmina Burana“ sowie Abende mit Filmmusik.Beteiligung der lokalen SzeneAm 18. Juli lädt die „Seebühne Bremen“ zum Kindertag, der in Zusammenarbeit mit dem Jungen Theater Bonn stattfindet.

.Mit dem Fritz-Theater, das am 5. Juli sein Stück „Hossa - aber bitte mit Schlager“ aufführt, ist der bisher einzige lokale Akteur mit von der Partie. Das soll nicht zwangsläufig so bleiben, in den nächsten Jahren könne er sich durchaus vorstellen, auch lokale Veranstalter oder Künstler einzubinden, sagt Jörn Meyer und betont gleichzeitig, dass er das Festival nicht als Konkurrenz zu anderen Veranstaltungen wie beispielsweise denen der Musikszene Bremen sieht. Und zudem als Ergänzung zum Spielbetrieb seines eigenen Metropol-Theaters, das in den Sommermonaten sowieso nicht so stark gebucht sei.Mehr zum ThemaPositionspapier der VeranstalterszeneFestivalmacher im UnklarenDie Organisatoren von Burning Q und Gut Sandbeck Open Air haben ein Positionspapier an das Land mit unterzeichnet, in dem sie für klare Handlungsoptionen eintreten und ... mehr »Trotzdem könnte das Projekt in diesem noch durch die Corona-Pandemie geprägten Jahr ein Risiko sein. Jörn Meyer hält das allerdings für „beherrschbar“, auch dank speziell aufgelegter Fonds von Stadt und Bund, durch die Veranstalter mögliche Ausfälle teilweise kompensieren können: „Es heißt ja ausdrücklich, wir sollen spätestens für das zweite Halbjahr planen.“ Grundsätzlich wünscht Meyer sich von der Politik, dass sie bald den von der Kulturszene geforderten Stufenplan vorlegt. Mit klaren Parametern, wann mit wie vielen Zuschauern und welchen Hygienevorschriften wieder Kultur stattfinden kann.Gute Kritiken, hohes DefizitEine Seebühne an der Waterfront gab es bereits einmal, sie fußte auf einer Idee des damaligen Intendanten des Theaters Bremen, Hans-Joachim Frey. Drei Jahre lang, von 2008 bis 2010, bespielte das Theater eine auf dem Wasser schwimmende Konstruktion mit Opernproduktionen vor zunächst 2500 Zuschauern. Später wurde die Platzkapazität ausgebaut. Im Oktober 2010 zog das Wirtschaftsressort dann die Reißleine, weil ein Fehlbetrag von geschätzt 300.000 Euro aufgelaufen war – trotz 250.000 Euro Einnahmen durch Sponsoren. Eine für 2011 geplante Opernpremiere wurde abgesagt.Gestartet war das Theater an der Seebühne am 27. Juni 2008 mit der Premiere von Richard Wagners „Der fliegende Holländer“. 2009 folgte „Aida“ von Giuseppe Verdi, ein Jahr später „Turandot“ von Giacomo Puccini. Alle Inszenierungen bekamen gute Kritiken. Während sich vor allem die erste Produktion laut dem damaligen Intendanten Frey positiv auf die Jahresbilanz des Theaters auswirkte – zu sechs „Holländer“-Aufführungen kamen 19.000 Besucher – verursachte „Turandot“ 2010 ein Minus. 8000 Besucher weniger als in den Vorjahren hatten das Drama um die grausame Prinzessin gesehen.Mehr zum ThemaFestival kommt erst 2022 wiederRock den Deich in Schwanewede fällt auch in diesem Jahr ausDas Open-Air-Festival Rock den Deich fällt in diesem Jahr aus. Die Organisatoren befürchten zu hohe Auflagen infolge der Corona-Pandemie. 2022 soll das Festival im ... mehr »Die Stadt strich die Zuschüsse, der Aufsichtsrat des Theaters zog sich aus dem Projekt zurück. Hans-Joachim Frey war zu dem Zeitpunkt bereits nicht mehr Intendant; im August 2009 hatte er seinen Rücktritt erklärt, sein Vertrag wurde zum 1. August 2010 aufgelöst. Frey gab persönliche Gründe für seinen Rückzug an, allerdings war die finanzielle Lage des Theaters ein Desaster: 5,2 Millionen Euro Schulden waren angehäuft worden. Die auf Hans-Joachim Frey folgende Übergangsleitung aus fünf Spartenleitern sprach sich gegen eine weitere Bespielung der Seebühne aus.

Source = Deutsch-Nachrichten.Com

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