Sofortnachrichten Umbau der Domsheide: Die Positionen der Fraktionen Neueste Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Der Bremer Knotenpunkt soll umgebaut werden. In einer aktuellen Stunde diskutierte die Bürgerschaft das Thema. So sehen die unterschiedlichen Positionen der Fraktionen aus.

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Deutsch-Nachrichten.Com - Der Bremer Knotenpunkt soll umgebaut werden. In einer aktuellen Stunde diskutierte die Bürgerschaft das Thema. So sehen die unterschiedlichen Positionen der Fraktionen aus.

Sofortnachrichten  Umbau der Domsheide: Die Positionen der Fraktionen Neueste Nachrichten
05 May 2021 - 09:45

Aktuelle Nachrichten ! (Sebi Berens) In Sachen Domsheide geht die Opposition in den Frontalangriff. Die FDP-Fraktion spricht vom offenen Streit in Bremens Regierungskoalition. Die CDU wirft dem rot-grün-roten Bündnis ein inhaltlichen Problem vor. Der Umbau des Knotenpunktes wird seit Jahren diskutiert. In den vergangenen Wochen führten die Beteiligten eine hitzige, kontroverse Debatte (wir berichteten). Das zeigte sich auch in der Sitzung der Bremischen Bürgerschaft am Dienstag. Die FDP hatte dafür eine aktuelle Stunde beantragt und forderte, dass der Umbau nicht zulasten der Glocke gehen darf. Doch wie sehen die Forderungen der Fraktionen aus? Ein Überblick.Das sagt das VerkehrsressortDer derzeitige Zustand der Domsheide wird von Verkehrssenatorin Maike Schaefer (Grüne) als stark verbesserungswürdig beschrieben. In der Glocke sei es laut, die Fläche davor wenig attraktiv, wenn während der Konzerte Lastwagen vor dem Konzerthaus stehen. In der Balgebrückstraße sei die Situation „unübersichtlich, chaotisch und nicht sicher“, wenn sich Rad- und Autofahrer, Fußgänger sowie Busse und Bahnen kreuzen. Dieser Zustand soll sich durch eine Bündelung der Haltestellen zwischen Glocke und Postamt verbessern. Die Haltestellen würden sicherer und barrierefreier werden, das Entree verbessert und die Leistungsfähigkeit des öffentlichen Nahverkehrs erhöht werden. „Dabei ist die Aufwertung der Glocke ein zentrales Anliegen“, sagt Schaefer. Um mehr Platz zu schaffen, müsse der Kirkeby-Turm versetzt werden, wofür das Ressort das Einverständnis der Kirkeby-Erben eingeholt habe.Mehr zum ThemaInterview mit Bausenatorin Maike Schaefer„Herr Güngör hat sich verleiten lassen“Seit zweieinhalb Jahren wird die Umgestaltung der Domsheide geplant. Die Bau- und Verkehrssenatorin Maike Schaefer (Grüne) hat sich auf eine Variante festgelegt, muss ... mehr » $(document).ready(function() { nfyStroeerSlot("topmobile2", false); }); Durch ein Masse-Feder-System unter den Gleisen (Flüstergleise) werde die Glocke mit weniger Lärm und Erschütterungen belastet. Die Anlieferung für das Konzerthaus soll neu organisiert werden – die schweren LKW sollen im rückwärtigen Bereich des Gebäudes stehen, wenn möglich sogar in einer Tiefgarage. Die 40 Millionen Euro, die der Bund für den Ausbau der Glocke zu einem Musikzentrum zur Verfügung stellt, könnten laut Schaefer vielleicht für die Sanierung des Gebäudes und die Umgestaltung des Platzes davor verwendet werden. Von einem zweijährigen Moratorium, wie von der Handelskammer gefordert, hält Schaefer nichts. Damit schiebe man die Entscheidungen nur auf die lange Bank. Das Verkehrsressort spricht sich gegen eine Verlegung der Straßenbahn von der Obernstraße in die Martinistraße aus. In einer Machbarkeitsstudie wird aber untersucht, was das kosten könnte.Das sagt die FDPDie FDP-Fraktion will das Verfahren zur Umgestaltung der Domsheide neu auflegen. Dabei soll ein anderer Verlauf der Straßenbahnen geprüft werden. In einem Antrag, den die Liberalen mit der aktuellen Stunde eingereicht haben, fordert die FDP, dass mit einer Machbarkeitsstudie die Verlegung der Straßenbahn aus der Obernstraße in die Martinistraße umgehend geprüft wird. Dabei solle berücksichtigt werden, eine Shuttlebus-Verbindung zwischen dem Brill und der Domsheide zu realisieren. „Für uns ist die Bündelung der Haltestellen vor der Glocke die schlechteste Lösung“, sagte FDP-Verkehrspolitiker Thore Schäck. Er habe größte Befürchtungen, dass damit die Glocke zugrunde gerichtet werde.

.Das sagt die CDUSo richtig rausrücken mit der Sprache wollte CDU-Politiker Heiko Strohmann nicht. Die CDU wolle eine „attraktive und gut erreichbare Innenstadt“, dazu habe man auch in Sachen Domsheide eine Entscheidung getroffen. Wie diese aussieht, verriet er nicht. Dem Antrag der FDP stimmt die CDU zu, sie befürworten eine Machbarkeitsstudie zu Verlegung der Straßenbahn in die Martinistraße. Das hatte die Fraktion schon mal in einem Positionspapier angedeutet. Strohmann kritisierte die Koalition in seinem Statement vielmehr dafür, dass es nicht mehr um die Inhalte gehe, sondern man sich „öffentlich in die Haxen trete“. Damit schade man dem Ansehen der Stadt. „Bei diesen Streithähnen in der Koalition gibt es Kleinkrieg wegen jedem Krempel.“  Mehr zum ThemaKommentar zum Domsheide-UmbauEin AffrontDass bei dem Treffen zur Domsheide nichts eskaliert ist, hat mit dem Weg zu tun, der beschlossen wurde: Prüfen, noch einmal prüfen. Ganz so, als ob dafür genügend Zeit ... mehr »Das sagt die SPD„Im Kern sei man sich in der Koalition einig“, sagte Volker Stahmann. Wichtig beim Umbau der Domsheide sei, dass die Frage der Anlieferung für die Glocke geklärt werde. Die bereits beauftrage Machbarkeitsstudie zur Verlegung der Straßenbahn müsse aufzeigen, was gehe und was finanzierbar sei. Im Vorfeld hatte der Fraktionsvorsitzende Mustafa Güngör angeregt, das genau zu prüfen. Ein Moratorium mache laut Stahmann hingegen keinen Sinn, man brauche nun Entscheidungen.Das sagen die GrünenDie Grünen vertreten die Positionen ihrer Verkehrssenatorin. Ralph Saxe hebt die Barrierefreiheit, die Flüstergleise, die höhere Leistungsfähigkeit für den ÖPNV und die verbesserte Anliefersituation für die Glocke hervor. Die Bündelung der Haltestellen zwischen Konzerthaus und Postamt habe zudem zahlreiche Vorteile für den Fuß- und Radverkehr.Mehr zum ThemaStreit über Umgestaltung des KnotenpunktesDie Domsheide: Von der Chefsache zum ProblemfallFür Bau- und Verkehrssenatorin Maike Schaefer schien bei der geplanten Umgestaltung der Domsheide alles in trockenen Tüchern. Dann machten ihr SPD und Linke einen Strich ... mehr »Das sagen die LinkenMiriam Strunge macht die Anlieferung für die Glocke zum K.-o.-Kri­te­ri­um für die Zusammenlegung der Haltestellen vor der Glocke. Linken-Politiker Ralf Schumann hält diese Variante aus verkehrstechnischer Sicht für besser, will aber, dass die Entfluchtungssituation für das Konzerthaus verbessert werde. Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt hatte starke Bedenken zu der Bündelungsvariante geäußert.Kennen Sie schon unseren Chefredaktions-Newsletter?Frühmorgens liefern wir Ihnen eine kompakte Übersicht der wichtigsten Themen des Tages und eine Auswahl der spannendsten Themen aus dem WESER-KURIER – empfohlen von der Chefredaktion. Von Montag bis Freitag direkt in Ihr E-Mail-Postfach. Freuen Sie sich drauf! Hier bestellen – kostenlos und unverbindlich

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