Sofortnachrichten Wenig Coronafälle und bald Impfungen in Bremer Flüchtlingsunterkünften Neueste Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Corona-Ausbrüche hat es in den Einrichtungen für Geflüchtete in Bremen zuletzt nicht gegeben. Laut dem Sozialressort liegt das an den Schutzmaßnahmen. Ab dem 20. April sollen Asylsuchende geimpft werden.

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Deutsch-Nachrichten.Com - Corona-Ausbrüche hat es in den Einrichtungen für Geflüchtete in Bremen zuletzt nicht gegeben. Laut dem Sozialressort liegt das an den Schutzmaßnahmen. Ab dem 20. April sollen Asylsuchende geimpft werden.

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09 April 2021 - 06:45

Aktuelle Nachrichten ! (Sina Schuldt/DPA) Vor rund einem Jahr, Mitte April 2020, war die Erstaufnahmestelle für Geflüchtete in Vegesack wegen ihrer Belegung mit vielen Menschen auf engem Raum in die Kritik geraten. Es hatte Proteste und Demonstrationen gegeben, vor allem, nachdem rund 150 der Bewohnerinnen und Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet worden waren.Seit diesem größeren Ausbruch kam es nach Angaben der Sprecher des Sozial- und des Gesundheitsressorts in der Lindenstraße zu keinen weiteren Auffälligkeiten. „Es gab keine größeren Infektionslagen“, sagt Bernd Schneider, Sprecher von Sozialsenatorin Anja Stahmann (Grüne). Das bestätigt auch Lukas Fuhrmann, Sprecher von Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke). Im Februar hatte es laut Schneider in der Erstaufnahme drei positive Fälle gegeben, die „im Zusammenspiel mit dem Gesundheitsamt konsequent getestet und isoliert“ wurden. Es zeige sich, dass die Schutzmaßnahmen wirkten, zu denen unter anderem die Bildung von Kohorten von maximal zehn Personen beim Essen oder für gemeinsam genutzte Sanitäranlagen und die Maskenpflicht in gemeinschaftlich genutzten Bereichen zählen. „Die Zahlen geben uns recht“, sagt Schneider. „Insgesamt hat es bis heute auch keine schweren Krankheitsverläufe mit intensivmedizinischem Behandlungsbedarf gegeben.“ $(document).ready(function() { nfyStroeerSlot("topmobile2", false); }); Auch bei den neu ankommenden Menschen sei die Zahl der Infizierten seit dem Winter gesunken – sie wohnen, bis das Ergebnis des PCR-Tests vorliegt, in einem isolierten Flur in Einzelzimmern, ein Teil von ihnen besitzt keine Decken. Diese „Kabinen“ kritisiert der Flüchtlingsrat seit Monaten. „Sie sind keine adäquate Unterbringung“, sagt Gundula Oerter, „darin leben zu müssen, ist unerträglich.“ Aus Sicht des Flüchtlingsrats waren die Proteste vor einem Jahr der Grund für die zügige Umsetzung der Maßnahmen des Sozialressorts. „Die Geflüchteten haben damals selbst auf ihre Lage aufmerksam gemacht“, sagt Gundula Oerter.Im Moment leben laut Schneider in der Erstaufnahmestelle in der Lindenstraße rund 170 Menschen, ausgelegt ist sie für 750. In der Dependance in Obervieland sind aktuell 55 Asylsuchende untergebracht – an sich ist dort Platz für 235 Personen. Zu Beginn der Pandemie hatte das Sozialressort die Belegungsgrenzen für beide Einrichtungen hinuntergeschraubt: für die Lindenstraße erst auf 300 und dann auf 250, für Obervieland auf 120. In der Lindenstraße sei die Grenze zuletzt im Oktober und November überschritten gewesen, sagt Schneider, als es Phasen starker Zugänge gegeben hatte. Um die Erstaufnahmestellen weniger dicht zu belegen, werden seit Monaten Asyl- sowie Duldungssuchende und Familienangehörige auch in der Jugendherberge und dem Alten Zollamt untergebracht.In der Erstaufnahme und in den Übergangswohnheimen lebten laut Sozialressort mit Stand vom 31.

. Auch in den Übergangswohnheimen, in der Mehrzahl Appartements mit Einzel- und Zweierzimmern, müssen die Schutzregeln eingehalten werden.Vom 20. April an sollen die Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtungen wie auch Obdachlose geimpft werden: Dann soll der Impfstoff von Johnson & Johnson in Bremen vorhanden sein. Insgesamt umfasst diese Gruppe laut Lukas Fuhrmann rund 3500 Menschen. „Geplant ist, dass mobile Teams die Menschen impfen“, sagt Fuhrmann. Eigentlich sollten die Impfungen bereits eine Woche früher beginnen – wegen des Astra-Zeneca-Stopps hatte das Gesundheitsressort umplanen müssen.Mehr zum ThemaDeutsch lernen im LockdownWas die Pandemie für den Spracherwerb von Geflüchteten bedeutetDeutsche Sprache, schwere Sprache - und jetzt im Lockdown erst recht. Was die Kontaktbeschränkungen für Geflüchtete und Lehrer in Sprachkursen bedeuten. Ein Besuch bei ... mehr »Laut Impfverordnung zählen Asylsuchende aufgrund ihrer Wohnsituation altersunabhängig zur selben Kategorie wie das Personal von Kitas und Schulen, Vorerkrankte oder Polizisten im Außendienst. „Das Infektionsrisiko ist für die Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtungen vergleichbar mit dem in Schulen und Kitas“, sagt Bernd Schneider. „Es handelt sich um einen besonders sensiblen Bereich, zumal die Gefahr durch die neuen Virusvarianten gestiegen ist.“Auch in Niedersachsen bekommen Bewohner von Flüchtlingsunterkünften derzeit Impfungen. „Personen, die in Einrichtungen der Flüchtlings- und Obdachlosenhilfe leben oder tätig sind, sind aktuell impfberechtigt“, erklärte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums in Hannover. Spezielle Impf-Aktionen gebe es aber nicht. „Sie werden im Rahmen der normalen Impfstoff-Vergabe mit Terminen versorgt“, sagte sie. Zuständig seien die Kommunen. Die Vergabe der Vakzine erfolge durch mobile Teams in den Einrichtungen oder mit Gruppenterminen in den Impfzentren.

Source = Deutsch-Nachrichten.Com

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