Sofortnachrichten Werder Bremen verliert in Hoffenheim: Rückschlag im Abstiegskampf Neueste Nachrichten

Deutsch-Nachrichten.Com - Werder Bremen steckt weiter mittendrin im Abstiegskampf der Bundesliga. Bei der TSG 1899 Hoffenheim verlor das Team von Florian Kohfeldt 0:4 und enttäuschte auf ganzer Linie.

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Deutsch-Nachrichten.Com - Werder Bremen steckt weiter mittendrin im Abstiegskampf der Bundesliga. Bei der TSG 1899 Hoffenheim verlor das Team von Florian Kohfeldt 0:4 und enttäuschte auf ganzer Linie.

Sofortnachrichten  Werder Bremen verliert in Hoffenheim: Rückschlag im Abstiegskampf Neueste Nachrichten
21 Februar 2021 - 20:45

Aktuelle Nachrichten ! (nordphoto GmbH / Bratic) Die Chance war da, sich Ruhe zu verschaffen. Doch Werder Bremen hat das richtungsweisende Spiel der Fußball-Bundesliga bei 1899 Hoffenheim nach einer der schwächsten Saisonleistungen klar und deutlich verloren. 0:4 (0:2) hieß es nach Toren von Ihlas Bebou (26.), Christoph Baumgartner (44.), Munas Dabbur (49.) und Liga-Debütant Georginio Rutter (90.). Statt sich ins Mittelfeld der Tabelle abzusetzen, müssen sich die Bremer nun wieder mehr mit den Abständen nach unten befassen. Statt sich ins Mittelfeld der Tabelle abzusetzen, müssen sich die Bremer nun wieder mehr mit den Abständen nach unten befassen. Statt großer Erleichterung herrscht nach der höchsten Saisonniederlage große Ernüchterung. Werder Bremen: Vorsprung auf Abstiegsplatz schmilzt auf sechs Punkte Für Duelle wie das am Sonntag wurde einmal die Bezeichnung „Sechs-Punkte-Spiel“ erfunden. Der Tabellenelfte gastierte beim Zwölften, beide mit 23 Zählern auf dem Konto und noch dazu mit dem Druck, dass im Tabellenkeller Mainz 05 gewonnen hatte, der Vorsprung der beiden Kontrahenten auf einen direkten Abstiegsplatz auf sechs Punkte geschrumpft war. Die Angst, noch mal richtig in den Kampf um den Klassenerhalt verwickelt zu werden, klopfte deshalb sowohl bei den Hoffenheimern als auch bei den Bremern laut an die Tür. Mehr zum ThemaDie Noten zum Niederlage in HoffenheimBlackouts bei den Abräumern, nichts los bei den Angreifern $(document).ready(function() { nfyStroeerSlot("topmobile2", false); }); In der Defensive unsortiert, im der Offensive chancenlos - Werder Bremen kassierte bei der TSG 1899 Hoffenheim eine deutliche Niederlage. Dementsprechend fallen auch die ... mehr » Den letztlich erfolglosen Versuch, diese Angst gleich wieder zu verscheuchen, startete Werder-Trainer Florian Kohfeldt mit einer im Vergleich zum 0:0 gegen den SC Freiburg acht Tage zuvor auf zwei Positionen veränderten Startelf. Weil es Linksverteidiger Ludwig Augustinsson nicht geschafft hatte, seine Muskelverletzung aus dem Freiburg-Spiel rechtzeitig auszukurieren, durfte Felix Agu wieder von Anfang an ran. Außerdem tauschte Kohfeldt, der das Spiel zum Start in die „Crunchtime“ erhoben hatte, im Mittelfeld Romano Schmid gegen den 2019 aus Hoffenheim nach Bremen gewechselten Leonardo Bittencourt aus. Torjäger Niclas Füllkrug blieb indes erneut zunächst auf der Bank – ebenso wie sein Hoffenheimer Pendant Andrej Kramaric. Werders Defensive enttäuscht gegen Hoffenheim Nach 45 Minuten war aber klar: Hoffenheim benötigte seinen Top-Stürmer gar nicht, um eine zuletzt so abwehrstarke Bremer Mannschaft durcheinander zu bringen. Nur sechs Gegentore hatte der SV Werder in den Spielen seit Jahresbeginn kassiert, doch im Kraichgauer Vorfrühling zeigte die Defensive ihr anderes Gesicht, begünstigte beide Hoffenheimer Tore durch Bebou und Baumgartner. Ausgerechnet die viel gelobten Innenverteidiger Ömer Toprak und Marco Friedl sahen in beiden Fällen nicht gut aus. Beim 1:0 durch Bebou bauten sie kurz hinter der Mittellinie eine Abseitsfalle auf, die keine war. Und beim 2:0 durch Baumgartner durfte der Österreicher durch das Bremer Verteidigerpaar hindurchspazieren, als wäre es gar nicht existent.

. Schlecht für Werder, dass Toprak und Friedl das offenbar nicht gehört hatten. Werder bringt gegen Hoffenheim offensiv nichts zustande Doch auch die Kollegen wirkten alles andere als frühlingsfrisch, brachten offensiv nichts zustande. Zwei Bremer Torschüsse zählten die Chronisten bis zum Halbzeitpfiff, beide waren aber von großer Harmlosigkeit geprägt. Für einen erhöhten Puls sorgte allenfalls ein Laufduell zwischen Agu und Kasim Adams, bei dem der Bremer im gegnerischen Strafraum zu Fall kam. Einen Elfmeter gab es jedoch nicht – nach Ansicht der TV-Bilder auch zurecht. Quasi im Gegenzug fiel das 0:1. Mehr zum ThemaNiederlage gegen TabellennachbarnLiveticker zum Nachlesen: Werder unterliegt in Hoffenheim 0:4Drei Spiele in Folge hat Werder Bremen zuletzt in der Bundesliga nicht verloren. Bei der punktgleichen TSG 1899 Hoffenheim soll die Serie fortgesetzt werden. Verfolgen ... mehr » Fortan noch auf einen Werder-Sieg zu hoffen, verbot sich schon aus statistischen Gründen. In der laufenden Saison hatte das Kohfeldt-Team noch nie einen Rückstand in einen Erfolg verwandeln können. Nur dreimal wurde aus einem 0:1 noch ein 1:1. Als Aufholkünstler hat sich Werder bis dato also nicht erwiesen. Und diesmal galt es nach der Hälfte des Spiels sogar, eine 0:2-Hypothek abzutragen. Aber hatte nicht Hoffenheim drei Tage zuvor beim 3:3 in der Europa League gegen die Norweger von Molde FK gleich zwei Mal eine Zwei-Tore-Führung verspielt? War so. Eine Wiederholung ließ die mit zwölf Ausfällen stark ersatzgeschwächte Mannschaft jedoch nicht zu. Denn nur vier Minuten nach Wiederbeginn nutzte Dabbur ein Zuspiel von Bebou zum nächsten Hoffenheimer Treffer. Beinahe schon unnötig zu erwähnen, dass in der Bremer Abwehr einmal mehr nichts zusammenpasste und Dabbur ungehindert vollenden konnte. Mit dem 3:0 war schon früh klar, dass die zuvor in vier Pflichtspielen in Folge sieglose TSG ihre Serie beenden würde. Und Werder kassierte die erste Pleite nach vier Partien ohne Niederlage. Trotz des klaren Rückstands ließ wenigstens Kohfeldt erneut nichts unversucht. Nachdem zur zweiten Halbzeit schon Schmid für den angeschlagenen Milos Veljkovic gekommen war, wurden auch Füllkrug,Yuya Osako und Eren Dinkci noch ins Spiel geworfen. Nominell viel Offensiv-Power, doch gefährlicher wurde Werder deshalb auch nicht mehr. Torschüsse in Halbzeit zwei: null.

Source = Deutsch-Nachrichten.Com

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